Video

Seid ehrlich, zeigt wer ihr seid und redet mit mir

Endlich wieder ein Video, zu lange habe ich euch warten lassen. Aber die Gründungsphase von ffluid war sehr intensiv und natürlich zeige ich meinem verehrten Publikum nur Premium Content und keine Schnellschüsse! Ich erinnere mich noch gut an das Interview mit David vom letzten Jahr, mittlerweile ist er auch 24 Jahre alt und hat sein Studium abgeschlossen. Sehr gut gefällt mir seine offene Meinung zu der wie er es nennt “völlig normalen Vorgehensweise” sich umfassend über den Arbeitgeber zu informieren. Wenn nichts im Web steht würde David auch das direkte Gespräch Kommilitonen und Freunden die dort arbeiten oder er lässt sich weiterempfehlen bis er einen authentischen und ehrlichen Eindruck von dem Unternehmen bekommt bei dem er sich bewerben würde.

Für diese Kommunikation ist eine Facebookseite, ein Blog oder ein Twitteraccount natürlich perfekt! Und wie wir sehen nutzt David diese direkte Art der Kommunikation ohne Scheu. Das mit der neuen Facebook Chronik für Unternehmensseiten auch eine Möglichkeit für Direktnachrichten geschaffen wurde erleichtert diesen Weg natürlich nur noch!

6 Responses to “Seid ehrlich, zeigt wer ihr seid und redet mit mir”

  1. Tibor Pintér |TP|
    April 13, 2012 at 2:50 pm #

    Hi,

    ich finde, David hat da in dem Interview einige wichtige Punkte angesprochen. Ich für meinen Teil glaube allerdings nicht, dass die Unternehmensprofile auf Facebook, hier allen Ansprüchen gerecht werden sollten. Manchmal habe ich den Eindruck, dass bei der ganzen Diskussion rund um die Profile der Unternehmen gerne mal vergessen wird, dass es sich hier um Marketingaktivitäten mit CI-Stempel handelt. Somit sind die Aktivitäten dort nicht mit dem privaten Gebrauch von Facebook gleichzusetzen und daher sollte die Anspruchshaltung auch eine andere sein.

    Auch wenn wir gerne „nette“ Fotos im Freundeskreis teilen, Unternehmen werden sich hier eher bedeckt halten, da es ein Image zu wahren gilt (und das ist vollkommen ok). Für den ITler mögen beispielsweise Bilder von Mitarbeitern in Flipflops vielleicht ganz cool sein, aber ein seriöser KAM der sich auf Facebook informiert, wird damit eher weniger anfangen können. Man darf daher trotz Easy Economy eines nicht vergessen: Business bleibt Business.

    Beste Grüße
    Tibor

    • admin
      April 13, 2012 at 5:35 pm #

      Dank dir Tibor für deinen Kommentar.
      In einem Punkt hast du recht, man muss sich nicht dem privaten Nutzungsverhalten der Facebookuser beugen. Gerade wenn man ein kleines HR-Team im Unternehmen ist, kann man z.B. durchaus Facebookpage-Zeiten festlegen und z.B. Antworten nur zu Bürozeiten geben. Dann muss niemand am Wochenende auf Facebook surfen und Fanaktivitäten monitoren, business bleibt business.

      Wenn man allerdings authentische und offene Kommunikation mit der Zielgruppe betreiben möchte und dazu noch eine erfolgreiche die über obligatorischen 999 Fans hinaus geht. Und wenn man sogar die Reichweite über Facebook so richtig ausnutzen will, dann kommt man nicht umhin sich dem Kommunikationsverhalten in diesem Medium und vor allem seinen Nutzern anzupassen. Ja man muss sogar die Sprache zu sprechen verstehen. Und dann sind leider alle deine Aussagen zu überdenken, denn auf Facebook ist man nur dann am erfolgreichsten wenn man die User da abholt wo sie sich auf Facebook tummeln, ab 20:00 abends und besonders Samstags um 23:00.

      Die Zeiten wo es nur online Stellenbeschreibungen und Anzeigen gab sind endlich vorbei. Es geht so viel mehr. Und wenn es das eine Unternehmen nicht versteht sich das zu nutze zu machen, die Konkurrenz tut es bestimmt!
      (:

      • Tibor Pintér |TP|
        April 14, 2012 at 9:44 am #

        Hallo Jörn,

        danke für dein Reply. Ich stimme dir da zu 100% zu. Ich wollte halt nur herausstellen, dass der Social Media Manager einer Firma XY selbst um 23:00 Uhr die CI der Firma vertritt, selbst wenn er (und wie du sehr richtig dargelegt hast) sich der Sprache der User anpasst. Alles was locker-leicht auf den User wirkt (so wie er es aus dem privaten Umfeld auf FB kennt), ist letztendlich durchdachtes Marketing und selbst die geposteten Fotos erfüllendann einen bestimmten Zweck…

        Beste Grüße
        Tibor

  2. Vanessa
    April 24, 2012 at 7:02 pm #

    @Tibor: ich habe das lange gemacht und denke nicht, dass das so laufen muss. Da orientiert man sich nicht nur an der CI, sondern zeigt im besten Fall Ausschnitte aus dem Arbeitsalltag. Das ist dann nicht immer besonders glamourös, sondern improvisiert, menschlich, aber transparent. Natürlich tun sich manche Unternehmen damit schwer und manche Kandidaten möchten vielleicht auch lieber die Hochglanzversion sehen als die Mettbrötchen bei der Geburtstagsparty. Aber sind das dann die richtigen Mitarbeiter für mein Unternehmen? Das muss jeder selber wissen, aber Alltag ist eben nicht Hochglanz. Transparenz ist am besten, und das wissen inzwischen auch viele Unternehmen.

    • admin
      Mai 1, 2012 at 2:54 pm #

      Merci Vanessa für deinen Kommentar!

Trackbacks/Pingbacks

  1. Suppen Report KW 14 « Employer Branding von morgen - April 10, 2012

    [...] noch beginners-mind mit einem wunderbaren Video zur Gen Y – auch hier kommt wieder die Zielgruppe zu [...]

Leave a Reply