Quote

Origins

In the beginner's mind there are many possibilities, in the expert's mind there are few!
Shunryu Suzuki

„beginners mind“ ist eine Analogie aus den asiatischen Kampfkünsten und dem Zen. Die Bedeutung kommt schon im obigen Zitat sehr gut rüber. Die Möglichkeiten des Anfängergeistes sind vielfältig!

Um eine Technik zu beherrschen sollte diese verinnerlicht werden und letztlich zu reflexartigem Agieren führen ohne nachzudenken. Den Anfängergeist zu bewahren ist eine probate Metapher um Überschätzung und Routine zu vermeiden. Hier gleichen sich Meister und Beginner einer Kampfkunst, beide führen die Technik ohne belastende Vorbehalte im Moment aus. Dieses Bild soll dem Geist dieses Projektes zugrunde liegen. Übertragen heißt das, die Möglichkeiten für den Berufstarter sind vielfältig und genau diese Perspektive ist es, die dem erfahrenen Manager zu wertvollen Einsichten verhelfen kann.

Zitat

japanische Kanji Sho Shin für Anfängergeist

Das Bewusstsein in natürlichem Zustand
(Yagyu Munenori – Der Weg des Samurai, 1646)

„Ein Mönch fragte einen alten Mann von Tugend: „Was ist der Weg?“ Der Tugendhafte antwortete: „Das Bewusstsein in natürlichem Zustand ist der Weg!“ Diese Geschichte enthält ein Prinzip, das für alle Künste gilt. Sie legt die letztgültige Wahrheit dar. Ein natürlicher Geisteszustand ist einer, indem alle Krankheiten ausgelöscht sind und du mit ihnen verschmilzt statt sie zu haben.

Lass uns dieses Prinzip auf eine wirkliche Kunst übertragen. Wenn du dir beim Abschießen eines Pfeils dieses Vorganges bewusst bist, wirst du nicht angemessen Zielen können. Wenn du dir beim Benutzen des Schwertes dessen bewusst bist, wirst du die Spitze nicht ruhig halten können. Wenn du die Koto spielst und dir dessen bewusst bist, wird die Musik nicht harmonisch sein.

Wer einen Pfeil schießt, muss vergessen dass er das tut. Wenn er den Pfeil im gleichen Geisteszustand abschießt, als würde er gerade nichts tun, dann wird er richtig zielen können. Tue das was du tust in einem natürlichem Bewusstseinszustand, so als würdest du kein Schwert benutzen, kein Pfeil abschießen, nicht Schreiben, nicht die Koto spielen, eben überhaupt nichts tun. Dann wird alles ohne Widerstände vollbracht, schwungvoll und mit Leichtigkeit.

In welcher Kunst du auch dem Weg folgst, wenn du dich ausschließlich darauf konzentrierst, das zu erreichen, was du dir vorgenommen hast, folgst du nicht länger dem Weg.

Wenn du nichts im Geiste hältst, kannst du alles leicht tun. Ein Spiegel, der immer klar ist und keine eigene Form besitzt, gibt einfach wider was auch immer ihm entgegentritt. Der Geist eines Mannes des Weges ist wie ein Spiegel – weil er nichts hat und klar ist. Man nennt ihn „ohne Bewusstsein“ und doch mangelt es ihm an nichts. Das ist das Bewusstsein in natürlichem Zustand. Jemand, der etwas mittels eines Bewusstseins in natürlichem Zustand tut, wird ein Meister genannt.“

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